ReSI Regionales Informationssystem
 ANMELDUNG
 NACHRICHTEN

ReSI Startseite
Regionales
Vermischtes
Leute
Sport
Kino
Was ist los?
Wirtschaft

Umwelt

Meist Gelesen
Meist Kommentiert
Meist Bewertet

Alte und neue News
im Archiv suchen.

 SERVICES

Aktuelles Wetter
Tauschbasar
Stellenmarkt
Veranstaltungen
Bildungskalender
Livebilder

 VEREIN ReSI

Infos über ReSI

Meine News auf
ReSI


Werbung auf resi.at

  WICHTIGE LINKS

Wirtschaft
Gemeinden
Tourismus
Vereine
Kultur


Mediathek
Nachhaltigkeit

Mitfahrbörse
fahrgemeinsam.at

Computer/Telekommunikation | Überregional
Computersteuerung durch Gedanken wird Realität

Verkaufsstart der Emotiv-Kappe bereits zu Weihnachten


Die futuristische Kopfbedeckung könnte Tastaturen überflüssig machen (Quelle: emotiv.com)
Berlin (pte/25.02.2008/06:00) - Das Unternehmen Emotiv-Systems http://www.emotiv.com/ hat einen Helm entwickelt, der Gehirnströme liest und diese in Computerbefehle übersetzt. Das Gerät, das bereits im Vorjahr erstmals präsentiert wurde (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=070514004 ), ist nun bald marktreif. Bereits zu Weihnachten soll die Haube in den Regalen zu finden sein, verkündete Emotiv auf der Messe Game Developers Conference (GDC) http://www.gdconf.com/, die vergangene Woche in San Francisco abgehalten wurde. Auch ihr Preis von 299 US-Dollar steht bereits fest, berichtet die Zeitung "Die Welt". Für den Computerspielbereich, aber auch für Chats oder fürs Autofahren könnte diese Erfindung eine Revolution bedeuten.

Auf der GDC konnten Besucher das Gerät, das einem breiten Kopfhörer mit Tentakeln gleicht, bereits testen. Die Aufgabe war, sich einen Würfel, der über einen Monitor schwebte, wegzuwünschen, was der Computer auch tadellos ausführte. Den Befehl liest der "Hirnfühler", wie ihn seine Konstrukteure auch nennen, direkt aus den Hirnströmen ab. Das Problem, aus dem Chaos der verschiedenen Ströme die relevanten Informationen für die Computersteuerung herauszulesen, hat Emotiv offenbar gemeistert. Nach eigenen Angaben haben es die Entwickler geschafft, Unterschiede zwischen affektiven, kognitiven und expressiven Gedanken herauszulesen und zu interpretieren. Die Sensoren, die sich an den "Tentakeln" befinden, nehmen die elektronischen Signale des Gehirns wahr. "Sie werden an einen Signalprozessor weitergeleitet, der sie mit Hilfe mathematischer Modelle auswertet", erklärt der Emotiv-Chef Nam Do.

Für die Spielebranche ist der baldige Verkaufsstart eine Überraschung. Zwar wird schon lange von verschiedenen Wissenschaftlern an der Entwicklung von gedankengesteuerten Computern gearbeitet. Dass eine dieser Erfindungen schon so bald marktfähig sein soll, überrascht dennoch. Ob sich die Emotiv-Kappe im Weihnachtsgeschäft bewährt, hängt nicht zuletzt von Kooperationen mit Spieleentwicklern ab. Ohne spannende Spiele, bei denen man den Hirnstromleser einsetzen kann, werden sich die Verkaufszahlen wohl in Grenzen halten.

 

Quelle: Pressetext Austria, erschienen am 25.2.2008
Der Artikel wurde 1272 mal gelesen   

Artikel bewerten: Artikel mit 1 Stern(en) bewerten (sehr schlecht)Artikel mit 2 Stern(en) bewerten (eher schlecht)Artikel mit 3 Stern(en) bewerten (durchschnittlich)Artikel mit 4 Stern(en) bewerten (gut)Artikel mit 5 Stern(en) bewerten (sehr gut)
124 Bewertungen abgegeben, durchschnittliche Bewertung: 2.6

Derzeit kein Kommentar zu “Computersteuerung durch Gedanken wird Realität”

Kommentieren nur für angemeldete ReSI-Benutzer möglich. Bitte zuerst hier einloggen:
Benutzername:
Passwort:
auf diesem Computer angemeldet bleiben
Sie sind noch nicht bei ReSI als Benutzer registriert? Dann geht's hier zur blitzschnellen Anmeldung: Blitz-Registrierung
Mit dieser Registrierung sind auch anonyme Kommentare am ReSI möglich.

SCHLAGZEILEN

 

© Regionales Informationssystem www.resi.at, ZVR-Zahl: 555296147