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Wirtschaftsecke | Überregional
Aufwärtscrash - Börsen probieren Trendwende

Staatliche Eingriffe als Auslöser


Gigantische Kursgewinne mit Bankaktien in USA in wenigen Tagen. Auf die jederzeit mögliche Gegenbewegung bei Banken wurde im letzten Update hingewiesen ... Jetzt sollte man keinesfalls mehr den Bankaktien hinterher laufen ...
NEW YORK - Unsere Einschätzung vor vier Wochen, dass es ab Juli eher wieder aufwärts gehen wird mit den Aktienbörsen, hat sich mittlerweile bestätigt. Die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt bereits so schlecht, dass es nur mehr eine Frage der Zeit war, bis die Kurse in die Gegenrichtung drehen würden. Der kurze & heftige SELLOF zu Juli-Beginn sorgte dann noch für die starke Basis für den extremen Aufschwung der Finanzwerte. Mitten in die Abwärtsbewegung wurde von staatlicher Seite die Rute einer strengeren Kontrolle von Short-Engagements bei den 19 wichtigsten US-Banken ins Fenster gestellt und siehe da, die Kurse drehen mit Karacho (Mega-Short-Squeeze) nach oben.

Ganz böse dürfte es ab diesem Zeitpunkt die notorischen Dauerpessimisten und unerfahrenen Börsianer erwischt haben, welche die Gemengelage zwischen Wirtschaft, Börse, Medien und Politik nur ungenügend unterscheiden können.

Aktuell ist an den Börsen kein Handlungsbedarf gegeben

Die massiven Gewinne der letzten Tage müssen nun bald "verdaut" werden. Vielleicht gehts noch 5 % nach oben, muss aber nicht mehr sein ... Der "Verdauungsvorgang" kann durchaus ein bis drei Wochen dauern und wieder nachgebende Kurse bringen. Generell sind aber die Chancen deutlich gestiegen, dass wir für heuer die Tiefstkurse gesehen haben. Ein Retest (und sogar marginal tiefere Kurse) im August sind aber durchaus möglich. Taggeldsätze im Bereich von 4 - 5 % p.a. in Europa und die anstehende Urlaubszeit werden kurzfristig kaum zu größeren Tradingpositionen anregen.

Rohstoffe schwach
Ebenfalls eingetreten ist die mittlerweile eindeutig erkennbare Schwäche bei Rohstoffen und Rohstoffaktien. Diese fallen in diesen Tagen weiter gen Süden. Hier weiter vorsichtig bleiben. Öl wäre jedoch im Bereich 110 - 120 $ langfristig wieder attraktiv bewertet. Ganz kurz sind aber auch Kurse um 100 $ (wenn auch nicht sehr wahrscheinlich) vorstellbar.

China
Am 8.8.2008 beginnen die Chinesen-Spiele. Vielleicht starten die China-Behörden ab diesem Zeitpunkt ihr Kaufprogramm für China-Aktien, damit das Jahr der Ratte auch an der Börse ein Erfolg wird. China-Aktien sind nicht mehr überteuert, haben diese doch ca. 50 % in 9 Monaten verloren.

USA
Die Amis wählen im Herbst. Traditionell ist einige Monate vorher eine gute Zeit, Aktien zu kaufen.

Fazit:
Neutrale bis leicht bärische Einschätzung ab jetzt bis Anfang/Mitte August. Sollte der August dann wieder etwas günstigere Aktienkurse in ATX, DAX und DOW bringen, so kann man dies für Käufe nützen.







Mögliche Interessenskonflikte
Wir möchte aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen, dass die Autoren dieses Artikels möglicherweise Aktien bzw. andere Wertpapiere der jeweils angesprochenen Unternehmen halten bzw. halten können und somit ein Interessenskonflikt bestehen könnte.

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Quelle: Joe's Wirtschafts-und Börsenecke, erschienen am 23.7.2008
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1 Kommentar zu “Aufwärtscrash - Börsen probieren Trendwende”

Bernhard Raab | 31.08.2008 um 17:45 Uhr
Wie wirds wohl weitergehen an den Börsen?

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