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Regionales-Meinung | Überregional
14 Wochen Ferien

... und 607 Stunden Unterricht im Jahr. Sind wir alle nur neidig?


von woho

Noch vor wenigen Monaten wurden sie belächelt. Den ganzen Vormittag vor der Klasse stehen und schlimme Kinder motivieren. Dazu kaum Aufstiegs- und Zuverdienstmöglichkeiten. Wer wollte da Lehrer werden? Heute schaut's anders aus: Fixer Job und 14 Wochen Urlaub - klingt doch gut, oder?

Trotzdem stellt sich die Frage: Was hat Unterrichtsministerin Claudia Schmied geritten, die Neidgesellschaft aufzuwecken? Warum stehen schon wieder die Lehrer im Mittelpunkt?

Die Antwort findet sich in einer neuen OECD Studie. Während Frau und Herr Österreicher durchschnittlich 1724,8 Stunden im Jahr arbeiten, unterrichtet ein Volksschullehrer nur 774, ein Haupt- oder AHS-Unterstufenlehrer 607 Stunden. Und genau dieser Vergleich hinkt. Denn im Unterschied zu anderen Berufsgruppen müssen sich Lehrer gründlich für ihre "Hauptarbeitszeit" vorbereiten.
Moment! Alle Lehrer? Muss tatsächlich ein Sportlehrer auch nach 20 Jahren noch immer seinen Sport, und ein Geographielehrer seine Geographe vorbereiten? Genau da wird es spannend: Wie schaut diese Vorbereitung tatsächlich aus? Studien dazu sucht man leider vergeblich.

Die Studie zeigt jedenfalls, dass Österreichs Lehrer relativ wenig unterrichten:
OECD Vergleich Arbeitszeit und Jahreseinkommen Pflichtschullehrer 2008

Frau Minister Schmied hat also gute Gründe, die Unterrichtszeiten unserer Pflichtschullehrer zu hinterfragen. Allerdings: Wird dadurch auch der Unterricht besser? Wohl eher nicht, wie die Grafik zeigt. Denn im Pisa Wunderland Finland unterrichten die Lehrer noch weniger Stunden pro Jahr. Die finnischen Lehrer müssen allerdings ihre gesamte Arbeitszeit in den Schulklassen verbringen. Hausübungen werden in der Schule gemacht, und die Schüler können ihre Klassenlehrer jederzeit fragen...


Quellen: OECD Studie Education at a Glance 2008, daraus die Details: Indicator D3: How much are teachers paid?, Indicator D4: How much time do teachers spend teaching?

 

Quelle: woho, erschienen am 1.3.2009
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45 Kommentare zu “14 Wochen Ferien”

ReSI-Benutzer: Chris1981 | 27.11.2013 um 11:32 Uhr
Ich bin zwar kein Lehrer, aber man sollte nicht immer auf den Lehrern "herumhaken". Wenn wir Budgetprobleme haben, muss man sich die Gehälter der Lehrer natürlcih auch ansehen, keine Frage, aber die Herrn und Frau Minister bzw. unsere Oberpolitiker sollen sich bei der eigenen Nase nehmen und dort zu sparen beginnen, wo wirklich viel Potential vorhanden ist. Die Luxuspensionen abschaffen, die Gehälter der Politiker - muss ein Bundeskanzler € 20.000 im Monat verdienen????? Wir geben Geld aus das wir nicht haben, aber gewissen Leuten wird das Geld in den A... geschoben.

ReSI-Benutzer: rrrn | 27.11.2013 um 09:17 Uhr
Es geht immer gegen Lehrer, Beamte, Pensionisten. Dagegen verdienen diejenigen, die die Krise verursacht haben, immer mehr; haben keine zusaetzlichen Pflichten, muessen nicht mehr arbeiten, denn sie sind ja - laut Eigendefinition - sowieso die besten. In welcher Gesellschaft leben wir - mit Rudi Dutschke: "Wir sind die Idioten der Geschichte"!?.

knackerl | 31.03.2009 um 14:22 Uhr
ich verstehe die jammerei nicht - und ich bin jetzt kein lehrer.
wenn der lehrerberuf alse der traumberuf schlechthin ist, steht es ja jedem/jeder frei lehrer zu werden. also aufgehts

cool | 20.03.2009 um 20:34 Uhr
frau schmied hat doch eh mit ihren einlagen den faschin verlängert... also ihre showeinlagen schlagen heuer sogar den villacher fasching...lei, lei, leider gggg

Schüler | 18.03.2009 um 15:40 Uhr
Wenn man sich überlegt, dass genügend Lehrer an der HAK nebenbei Bücher schreiben und Zeit zum leiten einer Firma finden, können sie mit dem Lehrerberuf nicht voll ausgelastet sein. Auch sind genügend der "älteren" Lehrer der Meinung ihr Unterrichtsmaterial muss nicht aktualisiert werden und man kann die gleichen Materialien über 10 Jahre verwenden.
In manchen Fächern unterrichten hauptsächlich Internetseiten wie Wikipedia und YouTube! Er wird also bezahlt ohne einen großen Arbeitsaufwand. Solchen Lehrern würden die 2 zusätzlichen Stunden nicht schaden.

cool | 15.03.2009 um 12:37 Uhr

Ich hätte da ein paar Ideen!
Keine neuem Dienstautos für die Ministerien - (Nerven sparen- Bahn fahren)
Reduktion der Ministerien!
Abschaffung der Bundesländer!
Reduktion der Ausländer - dann brauchen wir auch weniger Deutschkurse etc.!
etc. etc.
Die einzige Vermittlung kann nur sein, Schmied abzuschaffen, sonst braucht er sich gar nicht einzumischen!
Also - hoppauf!


ReSI-Benutzer: Hix | 14.03.2009 um 17:56 Uhr
"14 Wochen Ferien",also für mich ist das schon zu provokant. Hier wird doch nur Neid geschürt. Ob und wie lange sich ein Geographielehrer nach 20 Dienstjahren vorbereitet ist auch egal. In jedem Job gibts nach 20 Jahren eine gewisse Routine. Ich persönlich finde, dass der GROßTEIL unserer Lehrer gute Arbeit leistet. Krise hin oder her: Werden die Arbeitszeiten der Lehrer erhöht, muss ich mich fragen: Wer sind die nächsten? Verkäufer/Innen? Büromenschen? Handwerker? Industriearbeiter? Wäre gespannt ob dann die Medien auch sooo laut schreien würden! Und ob alle Befürworter der Arbeitszeiterhöhung auch in der eigenen Branche so einsichtig wären!? Arbeitszeiterhöhungen können auch in Zeiten der Wirtschaftskrise keine Lösung sein.

annik | 13.03.2009 um 19:23 Uhr
Liebe Schnabl,
Arbeitszeit muss jeder Angestellte und jeder Arbeiter in der freien Wirtschaft belegen - nur Lehrer müssen das nicht.
Daher kommt es dazu, dass Lehrer sehr viele Dinge tun müssen, die eigentlich nicht zu ihrem Job gehören, wie z.B. Verwaltungsarbeiten, weil man eben annimmt - die tun eh nichts.
In einer Schulform, in der Lehrer wirklich ihre gesamte Arbeitszeit verbringen, gibt es so eine Diskussion nicht. Dann können Lehrer nämlich nachweisen, dass sie für Verwaltungsaufgaben keine Zeit haben und diese nicht zu ihren Aufgaben gehört.
Anstatt "Nein" zu sagen - sollten lieber auf beiden Seiten darüber nachgedacht werden, wie etwas machbar ist.
Dann wäre allen geholfen - den Lehrern, den Schülern und den Eltern.


Heike P. aus Niederwaldkirchen
119 Kommentare
Heike P. | 13.03.2009 um 18:15 Uhr
Ich denke nicht dass man als Internatsschüler genau weiß was Lehrer den ganzen Tag machen. Wer sagt dass der Deutschlehrer nicht spätabends Vorbereitungen getroffen hat? Die Schüler sitzen ja bestimmt nicht den 24 Stunden am Tag neben dem Lehrer und beobachten ihn :)


woho
67 Kommentare
woho | 13.03.2009 um 18:08 Uhr
Zur Beurteilung des tatsächlichen Zeitaufwandes muss man nicht unbedingt selbst Lehrer sein. Während meiner Gymnasialzeit im Internat hatte ich Lehrer 8 Jahre sozusagen rund um die Uhr um mich, entweder im Unterricht oder in deren Nebenjob als "Erzieher", wie das damals hieß. Selbst in der Unterstufe (also Pflichtschulzeit) verbrachte kaum einer von ihnen mehr als eine Stunde pro Tag mit Vorbereitungsarbeiten für den Unterricht. Der Deutsch "Professor" hatte hin und wieder Schularbeiten zu verbessern, ansonsten hat er in der (für uns Schüler verpflichtenden) Studierzeit meist Krimis gelesen. Wen wundert's, dass heute derart geschütze Werkstätten zur Diskussion stehen?

cpt.unknarf | 13.03.2009 um 15:47 Uhr
@cpt.knarf: Bist du Lehrer ? Wenn nicht, dann halte dich aus dieser Diskussion raus, denn du hast keine Ahnung worum es wirklich geht ! Jeder möchte mitreden bei diesem Thema! Keiner weiß, was engagierte Lehrer wirklich leisten ! Schade, aber momentan ist die Lehrerhetze "in" - ich fühle mich ins Mittelalter versetzt !

Cpt.knarf | 13.03.2009 um 06:59 Uhr
Ja das ist wirklich tragisch was da in Deutschland passiert ist!
Aber zurück zum hier angesprochenem Thema!
Ich finde es nur eigenartig wenn die Lehrerschaft anstatt bei ihrer internen Streikbesprechung zu sitzen verstärkt auf der Landstrasse shoppen gehen kann! (Nicht erfunden sondern Tatsache)
Ich persönlich bin auch der Meinung das es nicht einfach ist Lehrer zu sein, es ist aber Fakt das sich die Lehrer ihren Beruf selber ausgesucht haben und es einmal so ist das sich die Welt weiterdreht.
Ich kenne keine Berufsgruppe die sich über die Jahre so resistent jeglicher Veränderung entgegenstellt.
Wenn in allen Berufen die Belegschaft so flexibel wäre würden wir das Wasser noch aus dem Brunnen schöpfen.

annik | 12.03.2009 um 09:16 Uhr
Schule und Terror
Gestern ist es wieder passiert, ein junger Mensch verliert den Bezug zur Realität und tötet bei seinem Amoklauf Mitschüler, Lehrer und völlig Unbeteiligte.
Mir zeigt dieses furchtbare Geschehen in Deutschland, wie wichtig unsere Lehrer sind. Es zeigt mir auch, dass wir als Gesellschaft ihre Arbeit unterstützen müssen, denn sie sind ein wichtiger Teil jener Welt, in der unsere Kinder leben.
Für mich kann es daher nur heißen, die Lehrer in ihrer Arbeit zu unterstützen, nicht alleine zu lassen, das Dreieck Schüler- Lehrer - Eltern zu aktivieren und den Dialog suchen und finden.
Unsere Lehrer brauchen vernünftige Arbeitsplätze mit allem, was da dazu gehört, Raum ihre Arbeit zu tun, Raum für Gespräche mit einzelnen, Raum um Vertrauen aufzubauen. Unsere Kinder brauchen über ihren normalen Unterricht hinaus die Zeit ihrer Lehrer, als erwachsene Ansprechpartner / Vertrauensperson. Die Aufgabe unserer Lehrer ist nicht nur das Vermitteln von Wissen und Fertigkeiten sondern vor allem auch das Begleiten unserer Kinder in die Erwachsenenwelt.
Nur wenn unsere Kinder die Möglichkeit haben, Ansprechpartner zu finden, die einfach da sind, können solche schrecklichen Dinge wie in dieser Realschule vermieden werden. Und engagierte Lehrer brauchen wir alle wie ein Bissen Brot.

Mr.Unbekannt | 11.03.2009 um 17:04 Uhr
@anonym: Ein Spaten ist ein Gerät zum Umstechen der Erde, was ein Berufs-Spaten ist ? Wahrscheinlich der Spaten eines Gärtners !

Anonym | 10.03.2009 um 23:13 Uhr
Jede Berufs-Spate hat Kürzungen hinnehmen müssen. Diesmal sinds die Lehrer dran.

kiesl | 10.03.2009 um 12:56 Uhr
Schule soll allen das Wichtigste im Leben sein und nicht streiken wegen dem Geld

cool | 09.03.2009 um 09:38 Uhr
Warum sparen eigentlich nicht die Politiker ?
Warum wird der Bundesrat nicht abgeschafft ?
Warum schicken wir Milliarden in den Tschad, wenn es uns so schlecht geht ....
Warum müssen wir die Bankenpleiten bezahlen... und die Manager bekommen dafür eine satte Abfindung...
Warum müssen wir Milliarden in den Osten schicken ?
Diese Politiker soll einer verstehen...

cool | 08.03.2009 um 15:08 Uhr
"Beim Bildungssytem generell gehört viel geändert .
Schulsystem und Schulstoff anpassen an das Jahrhundert das wir haben.
Stillstand herrscht schon zu lange , darum braucht sich keiner wundern das es so ist wie es ist . "


Franz KAISER. Lehrer | 08.03.2009 um 08:59 Uhr
Diese Darstellung kann ich nicht nachvollziehen.
LAut Aussagen fehlen der Bundesministerin im Bildungsbudget 381 Millionen Euro. Für das Schuljahr 2009/10 gibt es voraussichtlich 218 Standorte mit 769 Klassen mit dem Schulversuch Neue Mittelschule. Pro Klasse stehen zusätzlich 6 Stunden zur Verfügung (damit geht sich eine „Doppelbesetzung“ nicht aus) , das ergibt einen Mehrbedarf für das Schuljahr 2009/10 von ca. 4.614 Stunden. Alleine in OÖ würden nur die Pflichtschullehrerinnen und -lehrer durch die Stundenerhöhung etwa 20.000 Stunden mehr leisten. Ich schätze, dass es österreichweit und schulübergreifend mehr als 200.000 Stunden sein werden. Jetzt zu behaupten, dass die geforderten Mehrstunden der Lehrerinnen und Lehrern für die Finanzierung der Neuen Mittelschule benötigt werden stimmt schlichtweg nicht. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen mit ihrer Mehrarbeit Budgetlöcher stopfen und das kann es nicht sein.
Ideologischer Irrweg?
-> Österreich ist eines der letzten Länder, in dem die Schule der 10 bis 14jährigen gegliedert ist. Nur Deutschland und die Schweiz haben ein ähnliches Schulsystem. Die meisten anderen Staaten haben die Gemeinsame Schule in den vergangen 30 bis 40 Jahren eingeführt.
-> Österreich ist eines der Länder, die die Selektion in die verschiedenen Schultypen am frühesten, nämlich mit ca. 9 ½ vornimmt. In vielen Staaten werden die Schülerinnen und Schüler erst nach dem 14. Lebensjahr getrennt, nur Luxemburg, Irland und die Niederlande trennen die Kinder im Alter von zwölf Jahren, Malta bereits mit elf.
-> Unser Bildungssystem produziert eine viel zu hohe Risikogruppe. 20 % der Schülerinnen und Schüler können nach 9 Jahren Schule nicht sinnerfassend lesen. (Finnland nur 7 %)
-> Die zu frühe Trennung der Kinder auf verschiedene Schulen wirkt sich nicht leistungsfördernd aus. Die Gruppe der Spitzenschülerinnen und Schüler ist etwa in Finnland (15 %) doppelt so hoch wie in Österreich ( 8%).
-> Hinlänglich bekannt ist weiters, dass der sozialökonomische Status der Eltern einen starken Einfluss auf die Bildungswahl der Kinder hat. Dies kann man im Armutsbericht 2007 der Statistik Austria nachlesen. Deutlich lässt sich aus dieser Studie auch ablesen, dass Armut über mehrere Generationen „vererbt“ wird. Aus armen Kindern werden demnach häufig auch arme Erwachsene. Die Frage ist: Wollen wir das?
-> In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass vielen Schülerinnen und Schülern der Besuch einer AHS nur mit Nachhilfeunterricht möglich ist. In Österreich werden mehr als 140 Millionen Euro jährlich für Nachhilfe ausgegeben. Wer kann Geld für Nachhilfe aufbringen? Man muss natürlich fairerweise dazusagen, dass dieses Geld nicht nur in der Unterstufe ausgegeben wird.
-> Eine mehr als bedenkliche Nebenwirkung der frühen und starren äußeren Gruppierung der österreichischen Schülerinnen und Schüler in faktisch vier Leistungsniveaus (AHS, HS 1. bis 3. Leistungsgruppe), ist die Benachteiligung vieler, die trotz vergleichbarer Leistungen keine entsprechenden Berechtigungen erhalten – dies widerspricht völlig dem viel gerühmten Leistungsprinzip. Die PISA-Studie, man kann zu ihr stehen, wie man will, liefert dazu überzeugende Beweise:
die Leistungen in Mathematik der unteren 25 % in der AHS und die Leistungen der oberen 25 % der dritten Leistungsgruppe Hauptschule sind beinahe gleich. (Vgl. Haider und Schreiner: Die PISA-Studie, Österreichs Schulsystem im internationalen Wettbewerb, Böhlauverlag).
Übrigens: In einem Standardinterview meinte der Bildungsexperte Bernd Schilcher auf die Frage dass er sich mit seiner Meinung als ÖVP-Politiker klar gegen die Linie der eigenen Partei stellt: „Man muss sich fragen wann diese Linie entstanden ist. 1975 sind wir alle – Wolfgang Schüssel, Fritz Neugebauer und viele andere - in einer Kommission gesessen und haben uns für die gemeinsame Schule ausgesprochen. Diese gemeinsame Schule ist durch einen einstimmigen Beschluss vom damaligen Parteivorstand bestätigt worden. Ich weiß nicht warum die anderen davon abgekommen sind, ich bin dabei geblieben.“

cool | 07.03.2009 um 10:53 Uhr
Bildungsbudget
Die Kosten für Frau Schmieds Steckenpferd, auch "Neue Mittelschule" genannt, sind im Budget schön versteckt, damit nur ja niemand draufkommt, welche Unsummen dieser ideologische Irrweg verschlingt.
Ist ja auch klar: wenn 2 Lehrer pro Klasse eingesetzt werden, verdoppeln sich ja auch die Personalkosten. Dabei sind 2 Lehrer pro Klasse sowieso ein pädagogischer Unfug: 1.) stört der eine den anderen und 2.) wenn man schon das Geld für einen zweiten Lehrer hat, kann man ja gleich die Klasse teilen.
"Kleiner Klassen" klingt ja recht gut, nur heißt das für die einzelnen Gegenständen in ein und derselben Klasse gar nichts. Während es Lehrer gibt, die sich auf Grund von Teilungszahlen über 8-18 Schüler freuen dürfen, müssen sich andere Kollegen mit 36 Schülern abplagen. Ein gerechter Ansatz wär vielleicht, die Bezahlung der Lehrer von der Anzahl der unterrichteten Schüler abhängig zu machen, dann würde sich vielleicht so manche Teilung von selbst erledigen.

ReSI-Benutzer: purkinje | 06.03.2009 um 16:47 Uhr
100 Tagen Ferien im Jahr? Wie kommt man bitte auf so ne abstruse Zahl... Schüler haben die vielleicht, aber das is doch überhaupt nicht 1:1 übertragbar... Aber im Prinzip bringt das doch eh nichts, es sagt sowieso jeder sein Job ist der härteste, weil bla bla bla... und im Endeffekt kommts überall auf die Einzelperson an, was die leistet und leisten will. Und da gibts natürlich auch unter den Lehrern Schwarze Schafe - aber das auf die Allgemeinheit zu übertragen is ja nun echt fehl am Platz.

Cpt.knarf | 06.03.2009 um 11:44 Uhr
Fakt ist das die Lehrerschaft ca. 100 Tage Ferien genießen darf, während ein Angestellter / Arbeiter nur 30 Tage Urlaub zur Verfügung hat.
Diesen kann er sich oft nur dann nehmen wenn es die Arbeit erlaubt und nicht wenn er möchte!
Ich bin für meinen Teil bin 40 Stunden pro Woche im Büro bzw. auf diversen Baustellen in Österreich unterwegs, und leiste pro Woche bis zu 15 Überstunden.
Der Druck in der Privatwirtschaft ist sicherlich genau so hoch wie in der Schule da dort mit „echten“ Zahlen (Geld) gearbeitet wird und wenn du dich verrechnest wirst du leider aus dem Spiel genommen. (Nix pragmatisiert)
Ich finde jedenfalls dass sich die Lehrer jetzt nicht so leid tun sollen und falls die Nerven schon wieder flattern, am 27.03.2009 beginnen ja eh schon wieder die Osterferien ;-)


no | 05.03.2009 um 23:49 Uhr
Diese Ministerin ist wie ein Kind, wenn das nicht klappt trette ich zurück.
Das ist Österreichs Zukunft????????????

cool | 05.03.2009 um 22:57 Uhr
"UNSERE" ...
... politiker sind marionetten ihrer eigenen dummheit. sie verkaufen die menschen hier in ö für blöd. ein faymann macht aus sämtlichen niederlagen der spö positive ergebnisse.
wenn ich diese schmied ansehe ... was wäre wenn ich meinen chef vor die wahl stellen würde und mit der kündigung drohen würde? ganz klar, er würde sagen "geh doch ...!"
unserer idio.en betten es sich ohnedies wie sie es wollen ...


simal | 05.03.2009 um 19:53 Uhr
Hallo!
Ich finde es echt fies, wie sich die Lehrer und deren Gewerkschaft aufbudeln. Ich als Kindergärtnerin habe leider keine Gewerkschafterlobby hinter mir und meinen Kolleginnen und mir wird jedes Jahr aufs Neue etwas aufgebrummt, sei es Sprachförderung, wofür ich z.B. nicht ausgebildet bin (bin keine LOgopädin). Sei es immer mehr Kinder und weniger Personal, aber höheren Lohn bekommen wir Kindergärtnerinnen nciht.Von Burn out ganz zu schweigen. keiner will mehr den Leiterinnenposten haben!! Komisch, wos doch da mehr Kohle gäbe?? Von Streiken kann keine Rede sein, da wir keine Gewerkschft hinter uns haben. Wir dürfen in unserer Freizeit Konzepte schreiben, ohne Fördermittel!! Und die Vorbereitungszeit beträgt pro Woche ca. 5 Stunden, wir schreiben unsere Planung aber jede Woche neu und können sie nicht Jahr für Jahr wieder verwenden. Bezüglich Pause noch was zu den Lehrern. Sie jammern ja weil sie von früh bis Mittag arbeiten müssen und immer nur 5 Minuten Pause zwischen den einzelnen Stunden haben. Wir Kindergärtnerinnen können uns von 7.00 Früh bis 14.00 Nachmittags in kein Konferenzzimmer zurückziehen und die Tür auch nur für 5 Minuten schließen um zur Ruhe zu kommen. Schade, dass sich niemand fragt, wies den so im Kindergarten abläuft!!

sommer | 04.03.2009 um 19:36 Uhr
sie streiten um das wohl wichtige und zukunftsweisende bildungsbudget!
ein ressort-möchte man meinen-das wohl alle parteien unterstützen sollten! nein! auch hier wird verpolitisiert! für mich ein indiz, dass die grosse koalition nicht mehr lange bestehen wird!

Frederik | 04.03.2009 um 18:00 Uhr
Faymann und Schmied fordern mehr Engagement der Lehrer ? Die 2 Extrastunden kann man locker durch effizientere Vorbereitung hereinholen ? Alleine diese Aussagen sind für engagierte Lehrer (und das sind sehr viele!) schon eine Frechheit und leisten einen weiteren Beitrag zur Demotivation zuvor motivierter Lehrer !
Nun gut, ich kann diese zwei Stunden hereinholen, indem ich auf die Planung und Durchführung von Projektwochen verzichte, keine Verbalbeurteilung mehr schreibe, keine Fotoshows mehr für Elternvereinsabende und Elternabende gestalte, keine Foto vom Schulalltag mache, nur meine 15-stündige "Kursverpflichtung" einhalte und vieles mehr! Ob das allerdings die Schulqualität hebt und den "vermehrten" Zugang zu den Kindern bewirkt, das sei dahingestellt! Die Frau Ministern mag für das Bankwesen geeignet sein, doch für die "Schulbank" ist sie nicht geeignet - höchstens um dort nachzusitzen und zu erfahren, was engagierte Lehrer wirklich leisten !
Es ist schön, mit Kindern arbeiten zu dürfen, aber es ist alles andere als schön, momentan "Lehrer" zu sein ! Ich fühle mich höchstens von Tag zu Tag "leerer" !


Franz KAISER, Lehrer | 04.03.2009 um 12:57 Uhr
Ganz einfach?
Wenn ich mir das alleine an unserer Schule vorstelle - ein Großraumbüro für 25 LehrerInnen, PCs, Software, Kästen, Regale ... die Gemeinden, das Land, der Bund (je nach Schultyp) die das finanzieren sollen pfeifen ohnehin schon aus dem letzten Loch.


Heike P. aus Niederwaldkirchen
119 Kommentare
Heike P. | 04.03.2009 um 09:50 Uhr
woho, so leicht lässt sich das bestimmt nicht umsetzten. Wenn ich da zB an die vielen Lehrer in der BBS-Rohrbach denke, kann ich mir kaum vorstellen dass die Schule so viel Platz hat, dass man allen einen richtigen Arbeitsplatz mit PC zur Verfügung stellt.


woho
67 Kommentare
woho | 04.03.2009 um 09:46 Uhr
Lieber Franz Kaiser,
Scheint ja ganz einfach zu sein:
1) Alle Lehrer brauchen einen ordentlichen Arbeitsplatz mit Schreibtisch und PC. Der Großteil vermutlich in der jeweiligen Klasse, wie etwa in vielen skandinavischen Ländern.
2) Wie jeder Mensch gehen auch Lehrer zur Arbeit an ihren Arbeitsplatz, also in die Schule.
3) Kontrolle und Beurteilung der Arbeitsleistung machen Vorgesetzte, Fachleute und Studien, ganz wie in anderen Berufsgruppen.
Wie wär's wenn die Lehrergewerkschaft dafür kämpft, und nicht gegen "Mehrarbeit", die kaum jemand als solche erkennen und beurteilen kann?



bernie aus Hofkirchen i.M.
188 Kommentare
bernie | 03.03.2009 um 22:16 Uhr
Einen Nachteil gibts allerdings als Lehrer: du kannst dir den Urlaub nicht selbst einteilen. Dafür hat man als Lehrer keine Schwierigkeiten im Sommer Urlaub zu kriegen :-)

lucky | 03.03.2009 um 21:20 Uhr
Mitteilung der ReSI-Redaktion: Der Kommentar verstösst gegen die Nutzungsbedingungen und wurde von der ReSI-Redaktion gelöscht. Wir bitten um eine bessere Gesprächskultur!

bummi | 03.03.2009 um 21:15 Uhr
Nicht böse sein werte "Lehrer(innen),aber soviele freie Tage wie Ihr haaaaaaaaaat die Arbeitswelt nie zur Ver-
fügung?Ein Kompromiss wäre vernünftig wenn man sich darauf einigt?

ReSI-Benutzer: lind | 03.03.2009 um 13:58 Uhr
Inhaltlich ist der Beitrag von eric vom 2.3. 9.03 Uhr absolut richtig. Von den kleinen Fehlern kann man ruhig absehen.
Lehrer zu sein sollte nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung sein. Geht's da wirklich um Neidgesellschaft? Teil's - teil's! Kann's nicht auch um etwas mehr Gerechtigkeit gehen?


Franz KAISER, Lehrer | 03.03.2009 um 11:52 Uhr
Arbeitszeit in der Schule verbringen schreibt sich ganz leicht, wäre auch mir lieber. Ich brauchte Hefte, ... nicht nach Hause schleppen, alle meine Unterlagen sind in der Schule. Wenn ich nach Hause komme habe ich Freizeit. Dann brauch ich aber auch einen entsprechenden Arbeitsplatz wie üblich, mit eigenem Schreibtisch und eigenem PC. Nicht 0,25 m² eines Tisches, denn man sich mit mindestens. 2 bis 3 KollegInnen teilen muss. Von einem eigenen PC gar nicht zu sprechen. 2 PCs für 25 LehrerInnen, wie soll man da vernünftig arbeiten können?


woho
67 Kommentare
woho | 03.03.2009 um 10:47 Uhr
Lieber Franz Kaiser,
Es ist immer schwierig, die Arbeitsleistung eines anderen Menschen zu beurteilen. Besonders schwierig wird das bei Dienstleistungen, und erst recht im Bildungswesen.
Daher hat sich die ganze Welt auf das vielleicht dümmste, aber einfachste Kriterium geeinigt: Die Arbeitszeit. Wer 38,5 oder 40 Stunden pro Woche im Büro sitzt, setzt sich lediglich der Kontrolle und Kritik der jeweiligen Vorgesetzten aus.
Was spricht also dagegen, dass auch Lehrer ihre Arbeitszeit an ihrem Arbeitsplatz, also in der Schule verbringen? WAS sie dann dort machen, ob Unterricht oder Verwaltungsarbeit, mögen dann bitte jene beurteilen, die dazu berufen sind. Diskussionen wie diese erübrigen sich dann von selbst.

Franz KAISER, Lehrer | 03.03.2009 um 10:07 Uhr
Ich hätte mir von einer Unterrichtsministerin mehr Feingefühl erwartet und mehr Wissen über die tatsächliche tägliche Arbeit von uns Lehrerinnen und Lehrern. Ich muss schon fragen, weiß sie nicht, dass immer mehr Lehrerinnen und Lehrer an Burn-out-Problemen leiden? Dass den Kolleginnen und Kollegen immer mehr Verwaltungskram umgehängt wird? Außerdem sind wir schon längst Faktoten, Mädchen für alles, von der Alleinunterhalterin bzw. von Alleinunterhaltern bis zur Zaubererin bzw. zum Zauberer, dazwischen sind wir noch Psychologinnen und Psychologen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Schreibkräfte und vieles andere mehr. Und so ganz nebenbei wird noch erstklassige Bildungsarbeit geleistet.
In Zeiten der Wirtschaftskrise, die zweifellos vorhanden ist, aber mit Sicherheit in keinster Weise von uns verursacht wurde, sollen auch wir unseren Beitrag leisten. Beschäftigte in vielen Branchen sind mit Kurzarbeit konfrontiert und das ist schlimm. Wir Lehrerinnen und Lehrer sollen de facto mehr arbeiten, weil wir einen „sicheren Arbeitsplatz“ haben. Mit der Krise lässt sich viel rechtfertigen. Sie ist ein guter Vorwand, Maßnahmen durchzudrücken, die man sonst nie gewagt hätte.
Eine Bildungsreform, wie wir sie dringend brauchen, muss ein nationales Anliegen sein und kann nicht auf dem Rücken einer einzigen Berufsgruppe durch Mehrarbeit finanziert werden. Ich bin der Meinung da ist die gesamte Regierung gefordert und darf sich nicht auf einzelne Ministerinnen und Minister ausreden, von wegen Globalbudget oder Ähnliches. Vermögenssteuer, Spekulations- und Gewinnsteuer, Tobin-Steuer (Steuer auf internationale Devisengeschäfte), aber auch abschaffen von Parallelstrukturen in der Schulverwaltung, Stichwort LSR und Abteilung Schule, sind nur einige Beispiele, wie man Reformen gerecht finanzieren könnte.
Die von Schmied ebenfalls als Argument angeführte angeblich geringere Unterrichtszeit im OECD-Vergleich erweist sich als falsch, da in den anderen OECD-Ländern Verwaltungsarbeit, Sozialarbeit etc. nicht durch die Lehrerinnen und Lehrer geleistet werden muss, sondern durch spezielles Personal, das in Österreich aber fehlt. Der OECD-Schnitt berücksichtigt diese Tätigkeitsfelder der österreichischen Lehrerinnen und Lehrer nicht, wodurch unsere Arbeit krass unterbewertet wird – nur die Unterrichtszeit zu vergleichen ist zu einfach.
International sind die Schulen durch zusätzliches Verwaltungspersonal deutlich besser ausgestattet und die Lehrerinnen und Lehrer dadurch entlastet, so dass diese in anderen Ländern tatsächlich mehr Stunden unterrichten können. Erst wenn auch unsere Schulen personell ähnlich ausgestattet sind etwa wie jene in Dänemark oder Finnland, also mit mehr Bürokräften, Psychologinnen und Psychologen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern usw., erst dann können wir über eine zeitliche Ausweitung reden.


woho
67 Kommentare
woho | 02.03.2009 um 23:21 Uhr
Lieber "Der Hausverstand",
Jeder von uns kennt mindestens einen engagierten, burn-out gefährdeten Lehrer. Und speziell in jungen Jahren ist der Aufwand für die Unterrichtsvorbereitung enorm. Daran zweifelt niemand.
Kannst Du uns aber bitte erklären, was ein Geographie-, Geschichte- oder Sportlehrer mit beispielsweise 20 Dienstjahren noch vorzubereiten hat? Was machen diese Leute in den 1117 von uns Steuerzahlern bezahlten Arbeitsstunden pro Jahr, in denen sie nicht unterrichten?

cool | 02.03.2009 um 20:47 Uhr
Eine Lehrerin beschließt die Intelligenz ihrer Schüler zu testen: Sie fragt Hänschen: "Wenn auf einem Zaun 2 Vögel sitzen, und ich schieße zwei mal, wie viele sind dann tot?"
Hänschen: "Einer".
Die Lehrerin ist enttäuscht und fragt Hänschen noch einmal: "Wenn auf einem Zaun 2 Vögel sitzen, und ich schieße zweimal, wie viele sind dann tot?"
Hänschen: "Einer".
Die Lehrerin ist völlig verwirrt und fragt Hänschen: "Bitte erkläre mir, wie Du auf diese Idee kommst, dass bei zwei Schüssen nur ein Vogel getroffen wird?"
Hänschen: "Ganz einfach, weil der andere nach dem ersten Schuss davonfliegt!"
Meint die Lehrerin: "Fantastisch, ich mag die Art wie du denkst."
Meint Hänschen: "Da hätte ich aber auch eine Frage an sie, Frau Lehrerin. 3 Damen sitzen im Eissalon, eine leckt ihr Eis, die zweite beißt ihr Eis, und die dritte saugt an ihrem Eis. Welche der Frauen ist verheiratet?"
Die Lehrerin errötet und meint dann ganz leise: "Ich glaube, die, die am Eis saugt."
Meint Hänschen: "Nein, es ist die, die einen Ehering trägt. Aber ich mag die Art, wie sie denken.“


Heike P. aus Niederwaldkirchen
119 Kommentare
Heike P. | 02.03.2009 um 20:13 Uhr
Rechtschreibung hin, Grammatik her - gut finde ich dass der eric_eric sich angemeldet hat und sich nicht hinter der Anonymität versteckt :)

mister anonym | 02.03.2009 um 19:59 Uhr
Lieber eric eric,
dich sollte man nicht nur 2 Stunden in Deutsch in die Schule schicken, sondern einen speziellen Förderbedarf anbieten. Vielleicht hilfts.



Heike P. aus Niederwaldkirchen
119 Kommentare
Heike P. | 02.03.2009 um 19:42 Uhr
Meine Erfahrung zeigt das man nicht alle Lehrer in einen Topf werfen soll. Es gibt Lehrer die bestimmt mehr Stunden arbeiten als man denkt - sie sind immer vorbereitet, haben aktuelle Arbeitsblätter und investieren viel Zeit in die Korrektur von Tests und Schularbeiten. Wiederum andere Lehrer lassen ihr Programm jahrelang runterlaufen oder lesen einfach aus dem Lehrbuch vor. Man sollte sich also ziemlich genau ansehen, wenn man zu mehr Stunden verdonnert. Generell denke ich aber dass die meisten genug zu tun haben!

erwachsenenbildner | 02.03.2009 um 19:22 Uhr
@eric eric: vielleicht solltest du noch ein paar Stunden Nachhilfe nehmen, denn in "Deutsch" hast du wohl gefehlt

Der Hausverstand | 02.03.2009 um 18:04 Uhr
Jeder der unterrichtet, sei es als Lehrer oder Vortragender in diversen Kursen bzw. Vorträgen, weiß, dass viel Vorbereitung dahinter steckt!
Man sagt 1 Unterrichtseinheit = 1 Std. Vorbereitung oder mehr.
Also wenn es nach Frau Dr. Schmied geht und man 26 UE unterrichten soll kommt man auf 52 Stunden mit Tests und Schularbeiten verbessern kommen schnell 60 Std. pro Woche zusammen, wenn man seine Aufgabe gewissenhaft erledigt. Denn nur so kann man den gewohnt hohen Bildungsgrad in Österreich halten.
Zwei Stunden mehr unterrichten sind also im Endeffekt 4 Stunden.
Da möchte ich mal einen Arbeiter oder Angestellten hören, der 38,5 Std. bezahlt bekommt und dann 42,5 Std. arbeiten muss. Tolle Arbeitsmotivation!
Darüberhinaus ist laut dem neuen Schulblatt (CLV, Februar 2009) jeder vierte Pädagoge akut burn-out gefährdet! Noch mehr Unterrichtsstunden sind da sicher eine gute Lösung!
Leider ist Österreich eine Neidgesellschaft und jeder sieht immer nur die Sonnenseiten eines Berufes.
Ich verstehe nicht warum dann nicht alle Lehrer werden, wenn dieser Job so toll ist und man nichts arbeiten muss!
Alle Steuerzahler auf einmal derart so zu "schröpfen" wäre nicht möglich, so ist der neue Plan unserer Regierung leicht durchschaubar: Einfach die Bevölkerung splitten und gegeneinander aufhetzen.
Wenn das jetzt durchgeht wird bald die nächste Berufsgruppe dran sein und ein paar Reformen später trifft es still und heimlich alle Bürger.



odin
6 Kommentare
odin | 02.03.2009 um 09:03 Uhr
Ich denke Lehrer zu seie war immer ein hoch Geachteter Beruf leider verierren sich auch immer wieder total Unqalifizierte Menschen die nur die Sonnenseiten dieses Berufs sehen und solche qälen sich dann durch denn Unterricht und sind so auch keinesfals in der lage zu Motivieren!

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