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Umwelt/Gesundheit/Bildung/Forschung | Überregional
Hundert Prozent saubere Energie bis 2050 möglich

WWF: Staaten müssen für Umstellung jetzt handeln


Strommasten: Bis zur Jahrhundertmitte nur mehr "grüne" Energien (Foto: aboutpixel.de/schachspieler)
Wien - Der gesamte Energiebedarf der weltweiten Bevölkerung kann bis 2050 aus sauberen, sicheren und erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden - und das trotz Wirtschaftswachstum und steigender Bevölkerungszahl. Das ergab der neue WWF-Energiereport http://wwf.at . Atomstrom, Gentechnik und Energie aus nicht nachhaltig gewonnener Biomasse wären dann nicht mehr notwendig. Elektromobilität, Energieeffizienz und intelligente Stromnetze sind die "grüne" Lösung für den Energiebedarf.

Energienachfrage um 15 Prozent geringer
"Die ökologische Energiezukunft ist bis Mitte des Jahrhunderts möglich und die Kosten für die weltweite Umstellung amortisieren sich für die Weltwirtschaft ab dem Jahr 2040", so Annabella Musel, WWF-Klimaexpertin. Die Umstellung sei aber nicht nur aus Klimaschutzgründen notwendig. Öl und Gas werden immer knapper, die Preise und die Abhängigkeit der Förderländer steigen immer mehr. Zudem leben 1,4 Mrd. Menschen ohne sicheren Elektrizitätszugang.

Laut Studie kann die Energienachfrage durch konsequente Energieeffizienzmaßnahmen bis 2050 um 15 Prozent sinken, obwohl die weltweite Bevölkerungszahl auf neun Milliarden steigen wird. Dabei gehen die Autoren der Studie von den bereits heute verfügbaren Technologien und deren Weiterentwicklung in den kommenden Jahren aus. "Nach der globalen Energievision des WWF kann der Ausstoß von Treibhausgasen um 80 Prozent reduziert werden", erklärt Musel.

Wirtschaft und Bevölkerung gefordert
Um eine ökologische Energiezukunft zu ereichen, sind laut Musel Umstellungen in der Elektrizität aus erneuerbaren und umweltfreundlichen Energien notwendig. "Ebenso sind Energieeffizient -und Energiesparmaßnahmen bei Gebäuden und Verkehr gefordert. Für Österreich liegt die Sanierungsquote von Gebäuden nur bei einem Prozent. Notwendig sind mindestens zwei bis drei Prozent", sagt Musel gegenüber pressetext.

Die Bevölkerung ist ebenfalls zum Handeln aufgerufen. Die Klimaexpertin rät zu energiesparenden Geräten im Haushalt, mehr Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und regionalem Einkauf. Um das Wirtschaftswachstum zu garantieren, müssen sich auch die Lebensgewohnheiten ändern. Der Report schlägt vor, den Fleischkonsum in den OECD-Ländern zu halbieren und in den ärmeren Ländern um ein Viertel zu erhöhen. Dies hätte auch positive Folgen für die Globalgesundheit, so der Bericht.

Sofortiges Handeln für Umstellung notwendig
Laut Energie-Report betragen die Kosten für die Umstellung ein bis 3,5 Bio. Euro jährlich in den kommenden 25 Jahren. Ab dem Jahr 2040 dreht sich die Kostenspirale um und der ökonomische Gewinn steigt bis 2050 auf vier Bio. Euro im Jahr. Die jährlichen Gesamtkosten für die Umstellung betragen dabei nie mehr als zwei Prozent des Welt-Bruttoinlandsprodukts.

Musel hofft, dass der Energiereport für Politik und Wirtschaft ein Anreiz zu Diskussion und Handeln ist. Um die nötigen Umstellungen in der Weltwirtschaft zu erreichen und den Klimawandel zu beenden, fordert der WWF rasch einen verbindlichen Aktionsplan der Weltgemeinschaft. "Die Staats- und Regierungschefs müssen begreifen, dass der vorgeschlagene Weg in eine nachhaltige Zukunft für die Menschheit schon heute beschlossen werden muss, um die Weichen frühzeitig stellen zu können", so Musel.

 

Quelle: Pressetext Austria, erschienen am 28.2.2011
Der Artikel wurde 1478 mal gelesen   

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3 Kommentare zu “Hundert Prozent saubere Energie bis 2050 möglich ”


bernhard8 aus Hofkirchen i.M.
4 Kommentare
bernhard8 | 01.03.2011 um 17:39 Uhr
Allerdings möchte ich entgegenhalten dass nach der Umstellung (zumindest theoretisch) keine Energriepreiserhöhungen von vielen Prozent pro Jahr möglich sein dürften. Aktuell gehört es ja zum guten Ton dass der Energiepreis pro Jahr kräftig erhöht wird.


sterndi
58 Kommentare
sterndi | 01.03.2011 um 14:02 Uhr
Nichts gegen sinnvolle Umweltschutzmaßnahmen oder vernünftige Begleitmaßnahmen zum Thema Klimawandel. Aber Größenwahn kommt vor dem Fall. Denn ich kann mir wirklich nur vorstellen, dass in dem gegenständlichen Artikel die Milliarden mit Billionen verwechselt wurden (... "Laut Energie-Report betragen die Kosten für die Umstellung ein bis 3,5 Bio. Euro jährlich in den kommenden 25 Jahren ..."). Ansonsten wäre das ja völliger Nonsens und gleicht viel eher einer Enteignung der Weltbevölkerung, als sonst irgendwas. Da geht es um 3500 Milliarden Euro jährlich, also bis zum Startpunkt der Amortisation im Jahr 2040 dürfen wir läppische ca. 101.000 MILLIARDEN EURO in den Wind schießen, genauer gesagt, die neue Klimawandel-Industrie bis zum Herzinfarkt mästen. Wer soll denn bitte solche Fantastereien bezahlen. Das ginge ja nur mit einer Art totalitären, undemokratischen Welt(klima)regierung, die dann wohl eher einer Weltdiktatur ähnlich sähe. Unsere Staaten, von denen die meisten eh schon soviele Schulden haben, dass der Pleitegeier schon an der nächsten Ecke wartetet, haben dafür definitiv KEIN Geld übrig. Am ehesten dürfte noch die sog. Mittelklasse in den Industrieländern über Reserven verfügen. Diese Reserven müsste man dann quasi - wie in einer Art Währungsreform - für den "guten Zweck" enteignen , damit der sog. "menschengemachte" Klimawandel bekämpft wird = Haarsträubender idealistischer Unsinn, der jedoch von immer mehr Politikern im Sinne des Industrie-Lobbying unterstützt wird.

Anonym | 28.02.2011 um 19:10 Uhr
na bitte: im Namen des Klimawandels
verbrennen wir noch mehr Nahrung, damit verhungern noch mehr Menschen, die dann weniger CO2 verbrauchen. Und dann holzen wir noch mehr Regenwaelder ab, usw.
Nichts gegen das Sparen von Energie, wirklich nicht.
Aber was im Namen des KW abgeht ist mM nach echt pervers.
Zudem hat sich das Klima immer schon veraendert, es gab Eiszeiten und schon wesentlich waermere Perioden, es gab auch schon sich aenderndes Klima, da es ja nie gleich bleibt, bevor es den Menschen gab, und waermere Zeiten waren stets Hochbluehten in der Menschheitsgeschichte, weil es genug Nahrung gab, aber scheinbar wollen das einige Herren und Damen aus der sogenannten Elite nicht: die wollen nur fette Gewinne machen, mit Zertifikatenhandel: zum Kotzen


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