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Regionales-Meinung | Überregional
Aufwiegelung

Der ORF hetzt mit Falschinformationen die Bevölkerung auf


von woho

Dieses Wochenende haben wir ständig in den ORF Nachrichten gehört: "ab Sonntag muss jedes Telefongespräch und jede E-Mail für 6 Monate gespeichert werden."(z.B.: http://orf.at/stories/2112902/) So tönte es zu jeder vollen Stunde im Radio, und am Abend sogar im Fernsehn. Ein ganz normaler Vorgang: die größte Medienorgel des Landes, finanziert durch unser aller Gebühren, hat uns lediglich über ein neues Gesetz informiert. Irgenwelche Zweifel?

Jetzt überlegt wohl jeder, was er demnächst am Telefon sagt. Wird ja schließlich aufgezeichnet. Und die Liebeserklärung in der E-Mail an die heimliche Freundin, die lassen wir wohl auch lieber weg. Wird ja alles gespeichert! Irgendwelche Zweifel?

Die ersten Zweifel befallen jene Österreicher, die zufällig einen EDV Techniker im Bekanntenkreis haben. Da kommen dann Meldungen wie: "Sämtliche Speicherkapazitäten (Festplatten, Datenbänder, USB-Sticks...) in Österreich reichen nicht aus, um alle Telefongespräche und E-Mails auch nur ein paar Stunden aufzuzeichnen." Also was jetzt?

Tatsächlich hat der ORF in den letzten Tagen eine glatte Falschinformation verbreitet. Gespeichert werden lediglich VERBINDUNGSDATEN, also wer mit wem wann wie lange telefoniert oder E-Mails schickt. Den Inhalt dieser Verbindung - also das Gespräch oder die Mail selbst - kann und will niemand aufzeichnen. Das wäre nämlich ein klarer Bruch des Briefgeheimisses, und somit ein schwerer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte jeden Bürgers.

Bleibt die Frage: warum verbreitet der ORF so hartnäckig offensichtliche Falschinformation?
Wie bereits dargelegt, werden die Verbindungsdaten von Telefon- und Internetprovidern schon immer gespeichert, alleine schon zum Zweck der Abrechnung. Das neue Gesetz regelt somit einen Wildwuchs, bei dem Fachleute schon immer ein wenig Bauchweh hatten. Dagegen hetzen nun die Journalisten des ORF. Sie informieren nicht, sondern machen Politik. Und sie hetzen gleichzeitig die Bevölkerung gegen das neue Gesetz und seinen Ursprung (EU Kommission) auf. Das erfüllt den Tatbestand der Aufwiegelung.

(Diesen Artikel hat auch Dr. Andreas Unterberger als Gastbeitrag in seinem Blog übernommen.)

 

Quelle: woho, erschienen am 1.4.2012
Der Artikel wurde 2276 mal gelesen   

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5 Kommentare zu “Aufwiegelung”


sterndi
58 Kommentare
sterndi | 18.04.2012 um 19:08 Uhr
Also ich denke, dass das ganze mit Aufwiegelung wirklich nichts zu tun hat. In dieser Sache kann man gar nicht "laut" genug sein, da dieses Thema 95 % der Leute sowie am A. vorbeigeht. Ob jetzt die Bevölkerung hinsichtlich der Einführung nun aufgewiegelt wurde oder nicht, ist auch wirklich defintiv NICHT das Problem bei der Vorratsdatenspeicherung. Das Problem ist, dass diese überhaupt eingeführt wurde und so ein großes Stück Freiheit verloren gegangen ist und im immer größeren Rachen der Datensammler gelandet ist! ---- Der ORF ist wie nicht anders zu erwarten als "Staatsfunk" sogar viel zu spät munter geworden in dieser causa. --- Und der ORF hat nebenbei sogar Recht damit, dass wahrsch. nicht nur die Verbindungsdaten kontrolliert werden dürften ... sondern auch die Inhalte. Zumindest ist das ja schon in England der Fall. Man höre hier nur auf einen absoluten Internet-Experten: http://www.orf.at/stories/2115979/ --- Zumindest die Kontrolle, wenn schon nicht die komplette Speicherung von Emails ist heutzutage wirklich kein Problem mehr, da sollte man bitte nicht so leichtgläubig sein. Dafür gibt es ziemlich intelligente Software, die schon vorselektiert und nur mehr das wichtigste speichert ...

ReSI-Benutzer: rabmar | 10.04.2012 um 11:33 Uhr
Super Wolfgang!
Dein Kommentar ist wie immer sehr prägnant klar und vor allem wichtig und wahr. Es ist traurig, wie leicht es heutzutage ist, Menschenmassen mit (auch falscher) Information zu steuern und zu lenken. Die tatsächliche Macht im Staat und in der gesamten zivilisierten Welt haben die Medien!


ReSI-Benutzer: rrrn | 04.04.2012 um 07:38 Uhr
Meine Web-aktivitaten werden schon seit Jahren von Nicht-autorisierten gelesen, veraendert: Inter...net, Handys sind (fast) beliebig manipulierbar.

ReSI-Benutzer: Martin | 02.04.2012 um 20:07 Uhr
Der ORF verbreitet aber nicht nur Falschinformation, er gibt auch Ratschläge, wie die Vorratsdatenspeicherung umgangen werden kann - aber leider nicht so medienwirksam wie oben treffend von woho beschrieben ( http://fm4.orf.at/stories/1696586/ )

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