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Regionales-Meinung | Überregional
Wasserrettung

...auf Kosten der Bürger


von woho

Den Kommunen geht das Geld aus. Nicht nur kleine Gemeinden, sondern auch große Städte sind in bösen Finanznöten. Ja, und verspekuliert haben sich auch ein paar...
Damit Geld hereinkommt, wird alles privatisiert, was nur irgendwie geht. In letzter Zeit sind viele Gemeinden dabei, vor allem die Wasserversorgung in private Gesellschaften „auszulagern“. Dem EU Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Michel Barnier, ist das jetzt zu bunt geworden. Er will diesem Privatisierungszirkus einen Riegel vorschieben. Strenge Regeln sollen verhindern, dass die Bürger die Zeche bezahlen müssen. Einigen Bürgermeistern gefällt das gar nicht, eh klar. Sie wollen die neuen Regeln verhindern.

Unsere „Qualtiätszeitungen“ wie Krone, Heute und Österreich verkünden inzwischen: „Wir müssen unser Wasser retten“, das die böse EU „verkaufen“ will. Michael Häupl und Werner Faymann rufen mit im Chor, der unser „weißes Gold“ gefährdet sieht. In Wien soll jetzt auch noch das Volk dazu befragt werden, ob eh alle dagegen sind, dass unser Wasser „ausverkauft“ wird. Kein Witz.

 

Quelle: woho, erschienen am 29.1.2013
Der Artikel wurde 1614 mal gelesen   

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6 Kommentare zu “Wasserrettung”


woho
67 Kommentare
woho | 31.01.2013 um 10:16 Uhr
@ruti4132: ja, genau das heißt es. Nicht nur in "großbritannien, frankreich oder portugal", wie Du geschrieben hast, sondern auch in Österreich ist in vielen Gemeinden die Wasserversorgung längst privatisiert. Auch andere öffentliche Einrichtungen werden gerne privatisiert, ich erinnere an den Verkauf (sell- und lease-back) der Wiener Straßenbahnen.
Und warum der ganze Zirkus? Volksverdummung ist ein beliebter Sport von Boulevardzeitungen und Politikern. Wenn die Wähler damit beschäftigt sind, über "die EU" zu schimpfen, übersehen sie leichter die Probleme vor der Haustüre...

ReSI-Benutzer: ruti4132 | 31.01.2013 um 09:53 Uhr
heißt das, dass die privatisierung der wasserversorgung in österreich jetzt bereits möglich ist und diese richtlinie nur dafür sorgen würde, dass die vergabe transparenter durchgeführt wird?
wenn ja, wäre ich sehr erstaunt. dann wäre der ganze wirbel der momentan vorherrscht auch für mich nicht nachvollziehbar.


woho
67 Kommentare
woho | 30.01.2013 um 13:29 Uhr
@ruti4132: die Privatisierung der Wasserversorgung gab es schon immer, in Europa spätestens seit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert, siehe z.B. de.wikipedia.org/wiki/Private_Wasserversorgung

Seit etwa 20 Jahren mehren sich kritische Stimmen, die vor dieser Entwicklung warnen. Besonders in den Ländern der 3. Welt wird das zunehmend zum Problem. Besonders der weltweite Konzern Unilever kommt dabei zunehmend in die Kritik. Tipp: Dokumentarfilm "Water Makes Money", siehe de.wikipedia.org/wiki/Water_Makes_Money

EU Kommissar Michel Barnier möchte diesen Wildwuchs zumindest in Europa bremsen. Schau, was er selbst dazu sagt: derstandard.at/1353209139947/Bruessel-Wien-und-der-Kampf-ums-Wasser

ReSI-Benutzer: ruti4132 | 30.01.2013 um 13:07 Uhr
meines wissens wird durch die neue eu-richtlinie zwar niemand zur privatisierung gezwungen, aber es wird dadurch erst möglich gemacht.
fals ich falsch informiert bin, lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
allerdings haben mich meine bisherigen recherchen zu dieser erkenntnis geführt.


woho
67 Kommentare
woho | 30.01.2013 um 10:58 Uhr
@ruti4132: natürlich spricht nichts dagegen, gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung zu sein, im Gegenteil! Deshalb will die EU Kommission ja Regeln einführen, damit nicht jeder wild gewordene Bürgermeister alles und jedes privatisieren kann. Das ist aber so ziemlich das Gegenteil von der Behauptung der Krawallblätter...

ReSI-Benutzer: ruti4132 | 30.01.2013 um 10:44 Uhr
michael häupel, wer soll das sein?
und was spricht bitte dagegen, gegen eine privatisierung der wasserversorgung zu sein?
beispiele aus ländern wie großbritannien, frankreich oder portugal zeigen, dass privatisierung zu höheren preisen, einer schlechteren infrastruktur und verminderter qualität führen kann.

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