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Regionales-Meinung | Überregional
Emotionen

die neue Welt der Medien


von woho
Der zentrale Ehrenkodex jedes Journalisten: möglichst objektiv zu berichten. Das ist oft schwer genung, erst recht mit all den Ungerechtigkeiten, Misshandlungen und Leid vor Augen. Etwa jetzt, vor den Wahlen, während gleichzeitig zigtausende Flüchtlinge unsere Grenzen stürmen. Da gelingt es auch unserem per Gesetz zur Objektivitiät verpflichteten ORF nicht immer, objektiv zu bleiben.
Emotionen verkaufen sich besser. Griffige Schlagzeilen bringen letztendlich doch mehr Leser und Werbekunden. Aber dafür gibt es ja die Boulevardmedien, die muss niemand sooo ernst nehmen.

In den letzten Jahren hat sich das massiv geändert. Immer neue Medien setzen auf Emotionen, Facebook & Co sorgen dafür, dass daraus handfeste Verschwörungstheorien werden. So sind ganze Medienimperien entstanden: der Kopp-Verlag ( http://de.wikipedia.org/wiki/Kopp_Verlag ) zielt u.a. auf „Tabuthemen, Political Correctness und Zensur“. Auch den DWN (Deutsche Wirtschafts Nachrichten) wird ein „alarmistischer Ton“ vorgeworfen, oft wird auch „Medienhysterie als Geschäftsmodell“ genannt (siehe u.a. Wikipedia).

Dass private Unternehmen sowas machen ist legitim, siehe Boulevardmedien. Spannender wird's, wenn ganze Staaten auf diese weise ihre politischen Ziele verfolgen. Den Vogel hat dabei zuletzt Russland abgeschossen. Ein ganzes Nachrichtenimperium dafür aufzubauen und zu finanzieren, um die Meinung im Ausland zu manipulieren, ist wohl einzigartig: „RT, ehemals Russia Today, ist ein seit dem Jahre 2005 existierender, von der Russischen Föderation finanzierter Auslandsfernsehsender mit nachrichten- und informationsorientiertem Programm mit Sitz in Moskau.“ (aus: https://de.wikipedia.org/wiki/RT_%28Fernsehsender%29 ).
Gerade jetzt in der Flüchtlingskrise sprechen die Videos von RT eine klare Sprache. Da sind immer wieder wilde Tumulte und Steinewerfende Flüchtlinge zu sehen. Entstehung, Ursachen und Hintergründe werden meist ausgeblendet. Emotionen eben.

 

Quelle: woho, erschienen am 24.9.2015
Der Artikel wurde 1067 mal gelesen   

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2 Kommentare zu “Emotionen”


Sandra Pühringer aus Oberneukirchen
1 Kommentare
Sandra Pühringer | 05.10.2015 um 10:07 Uhr
Witzig, dass Du gerade Wikipedia-Links drin postest, als ob Wikipedia objektiv wäre.

ReSI-Benutzer: rrrn | 30.09.2015 um 07:10 Uhr
Fluechtlinge: da haben auch wir eine Partei, die Emotionen schuert.

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