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Regionales-Veranstaltungen | Linz
Es ist Zeit. Blockchain & Bitcoin.

Mega-Event im Linzer Design-Center - Muehlviertler mischen bei innovativen Cryptowaehrungen ganz vorne mit


Sehr gut besuchter Vortrag "Blockchain NOW und BITCOIN Journey" im Linzer Desing-Center zum Thema Blockchain, digitale Waehrungen und Crowdfunding via ICOs
Foto: Resi.at
LINZ - DESIGN-CENTER - Am 29. September veranstalteten die oberösterreichischen Krypto-Mining-Start-Ups und Cloud-Mining-Unternehmen Apolloncore und bitTex das größte deutschsprachige Blockchain-Event Europas. BitTex betreibt nach eigenen Angaben in Leonding die größte Cryptowährungs-Mininghalle Zentraleuropas und das soll erst der Beginn sein. Anwesend waren ca. 1500 interessierte Laien und VIPs. Rüdiger Albrecht (CEO von Apollon Core - Video 2 1/2 Min. ) sowie die beiden bitTex-CEOs Simon Ehrenmüller  und Daniel Hattmannsdorfer (ein echter Mühlviertler) - waren ebenfalls als Referenten anwesend - (Video 3 Min. Hattmannsdorfer)  - (Video 7 Min. Hattmannsdorfer und Ehrenmüller)


 
Was ist die Blockchain ?

Die Blockchain ist eine Art Softwareprotokoll, das im Idealfall auf vielen tausend PCs weltweit gleichzeitig und in vollem Umfang dezentral verteilt ist und normalerweise öffentlich einsehbar ist. Durch besondere Cryptographie-Techniken ist diese Technik sehr robust und auch theoretisch kaum manipulierbar.

Verwendungs-Zwecke von Blockchain sind:
1) Wert - und Informationsaufbewahrung (Bitcoin, Eigentumsrechte, ..)
2) Wert- und Informationsübertragung, d.h. digital verarbeitbare Dinge von A nach B schicken (Bitcoin, Smart Contracts, Eigentumsrechte, Daten, etc.)
3) ICO - Crowdfunding, d.h. Mittelaufbringung für völlig neue und oft utopisch anmutende Geschäftsideen, bei denen die meisten Banker und wohl auch Wagniskapitalfinanzierer Schnappatmung bekommen würden ;-)

 

BÜRGERMEISTER KLAUS LUGER ERÖFFNET (Video 3 1/2 Min.)

Eröffnet wurde das Mega-Event durch eine Ansprache vom Linzer Bürgermeister Klaus Luger, welche die Innovationskraft des Linzer Standortes auch in den neuesten Technologien rund um Blockchain und Bitcoin hervorhob. In Österreich wächst aktuell ja eine noch sehr kleine aber feine Blockchain-Szene heran. Sogar Wirtschaftsminister Harald Mahrer beschäftigt sich bereits mit der Thematik und will sogenannte Sandboxes installieren, bei denen sich Blockchain-Startups melden können. Weitere Stargäste wie   Bitcoin-Experte Aaron Koenig und Blockchain Girl Janina Lowisz (erste Person mit einem ID/Ausweis auf der Blockchain) präsentierten die Welt der digitalen Währungen und der Blockchain. Vor zahlreicher Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Sport wurden den Gästen Themen wie Bitcoin, Ethereum, Wallets, ICOs und alles rund um die Blockchain sehr anschaulich erklärt.
 

Was ist Cloud Mining?
Beim Cloud Mining wird das Selberschürfen von Bitcoins und vielen anderen Kryptowährungen massiv vereinfacht. Cloud Mining Anbieter (= Mining Pools) stellen gegen eine einmalige (Anschaffungskosten) und laufende Gebühren (Betriebskosten)  Rechenleistung zur Verfügung und so kann man praktisch von der Wohnzimmercouch  aus selber Cryptowährungen „erstellen“ bzw. "schürfen" ohne dafür Mining Hardware oder Software kaufen zu müssen bzw. sich sehr komplexes KnowHow vorher aneignen zu müssen. Man bezahlt die Gebühr und bekommt dafür die durch die gemietete Rechenpower die hoffentlich ausreichend hohen erwirtschafteten Erträge ausbezahlt. Bei vielen Anbietern kann man unterschiedliche Kryptowährungen gleichzeitig minen.

Da sich das professionelle Mining mit massiver Rechenleistung meist nur in Hochleistungsanlagen lohnt, entsteht so ein sehr hoher Stromverbrauch. Deshalb ist ein professionelles Mining in Deutschland oder Österreich meistens nicht besonders rentabel. Die meisten Cloud Mining Anbieter  sitzen daher meist in Ländern mit extrem  günstigen Strompreisen (Russland, China) oder Zugang zu alternativen Energiequellen und erstellen dort ganze Serverfarmen.  Das größte Cloud Mining Unternehmen der Welt ist nach eigenen Angaben Genesis Mining gegründet vom deutschen Mathematiker Marco Streng mit Firmensitz in Hongkong. Es ist durchaus eine echte Herausforderung
Cryptominig in Österreich zu betreiben. Das "sicherste" Geschäfte dürfte in Österreich somit eher das Bereitstellen und Instandhalten der Infrastruktur (bitTex) und weniger das Beteiligen am Mining selber sein (Apollon). Aber das ist nur eine momentane Einschätzung. Hinweis: (Mit-)Unternehmerische Tätigkeiten sind sowieso alle mit Chancen und Risiken behaftet.

Steuerlich sollte man sich hier auch ein wenig schlau machen, da die Einkünfte aus Cloud-Mining natürlich NICHT brutto für netto vereinnahmt werden können, sondern dafür auch Steuer abzuführen ist (wahrscheinlich Einkünfte aus Gewerbebetrieb, aber da sollte man unbedingt einen Profi fragen, da die Rechts - und Steuerlage aktuell noch nicht ganz geklärt scheint).
Aber auch ganz ohne Mining ist die Steuer ein Thema. Verkauft man seine Bitcoins oder die meisten Altcoins mit Gewinn, so ist dies  nur unter bestimmten Bedingungen steuerfrei. Unterschieden wird hier auch nach Privat- und Firmenvermögen. Wer sich in diesem Bereich engagieren möchte, sollte also frühzeitig das Gespräch mit (s)einem Steuerberater suchen, um keine negativen Überraschungen zu erleben.
Steuerliche Korrektheit sei nicht nur in diesem Bereich eindringlich empfohlen, da Bitcoin-Transaktionen in den meisten Fällen jederzeit von Spezialisten nachverfolgt und zugeordnet werden können und Regulatoren den Druck für Identitätsnachweise  in jedem Teil der Crypto-Kette schrittweise erhöhen dürften.

 




REFERATE
 
Das Referat von Buchautor AARON KÖNIG (Video 13 Min.) zum Thema Cryptowährungen war gespickt mit bonmots zum Thema Finanzwirtschaft.  So sei der Vorwurf  bei Cryptowährungen handle es sich bloß um ein Pyramiden-Spiel genauso für unser aktuelles Welt-Finanzsystem gültig, welches seit den 70er Jahren durch eine Verschuldungsorgie der Regierungen und Ausgabe  ungedeckter Euros und Dollars durch die (National-)banken immer mehr aus dem Ruder gelaufen sei. Der Aufstieg des dezentralen Bitcoin entspräche im übrigen auch den Forderungen des österreichischen Wirtschaftsnobelpreisträgers Friedrich von Hayek, welcher die Privatisierung des Geldes (also weg von den Notenbanken und Banken) schon in den 70er Jahren gefordert hätte.

Der "Exil"-Kärntner RALF GLABISCHNIG aus dem Schweizer "Crypto Valley" in Zug nahe Zürich widmet sich der neuen StartUp-Finanzierung, welche nun völlig ohne Banken und auch ohne Venture Capital Finanzierer auskomme. ICO (Initial Coin Offering) ist hier das Zauberwort, eine neue Art des schnellen weltweit einsetzbaren Crowdfundings, welches nun durch die Cryptowährungen möglich sei. Glabischnig geht auch auf Aussagen von Super-Bankern wie z.B. dem CEO von JPMorgan ein und beleuchtet im Besonderen seine Aussagen , dass Bitcoin und Cryptowährungen generell wahrscheinlich Betrug seien sehr kritisch. JPMorgan, die wohl mächtigste Bank der Welt, ist übrigens unter Kennern auch dadurch bekannt , dass diese in den letzten Jahren ca. 15 Mrd. $ an Zahlungen wg. diverser Finanzmarkt-Skandale und anderen "Unstimmigkeiten" an die Behörden leisten musste ... Der Gesamtwert aller Cryptowährungen der Welt beträgt derzeit übrigens ca. 150 Mrd. $. Interessant ist in diesem Zusammenhang ist auch, dass JPMorgan gemeinsam mit anderen Banken selber bei Cryptowährungen (z.B. ZCash) mit dabei ist bzw. zumindest Forschungsprojekte betreibt. Bei manchen aus der Bankengilde scheint also nicht "read my lips" sondern "read my money" von Bedeutung zu sein ...
  • Video (2 min.) Glabischnig zur innovativsten Blockchain-Stadt Europas (Zug in der Schweiz), wo bereits 500 Jobs geschaffen wurden in den letzten Jahren.
  • Video (25 sec.) Vertrauen nicht mehr durch Banken oder Regierungen sondern durch die Technologie Blockchain
  • Video (3 min.)
    Alles möglich was künftig einen Geschäfts- oder Informations-Wert hat, wird künftig in der Blockchain digitalisiert sein.
    Banking the Unbanked - Endlich Mini-Sparen und Mini-Kredite auch für die Ärmsten.
    Was ist ein ICO ?

Das "Blockchain-Girl" JANINA LOWISZ (Video 4 1/2 Min. - Video 7 Min.  - Video  8 1/2 Min. ),  deren Vorzüge nicht ausschließlich intellektueller Natur sind ;-) hielt einen sehr dynamischen Vortrag zum Thema Blockchain. Eines ihrer Unternehmungen  ist u.a. in Indien sehr aktiv und hat dort sogar für einen Bundesstaat ein volldigitalisiertes und auf Blockchain basierendes Identitäts-Verfahren entwickelt. Ein weiteres Unternehmen Cashaa (FX Payments Platform) von Lowisz (Co-Founder) sieht sich nicht nur als ICO-Berater für Startups der Blockchain-Szene, sondern vollzieht gerade selber ein ICO, das heißt die erstmalige Ausgabe von neuen Cryptocoins zur Finanzierung des Firmenwachstums.
ICO (Initial Coin Offering) - was ist das ?
Angelehnet an die erstmalige Ausgabe von Aktien (IPO oder Initial Public Offering) gibt es in der Crypto-Szene das ICO, die erstmalige Ausgabe einer neuen Cryptowährung zur Finanzierung des jeweiligen Geschäftsmodells (eine Art Crowdfunding).


Energie AG lässt Kunden mit Bitcoins bezahlen

Ing. Dr. MANFRED LITZLBERGER von der "Energie AG Oberösterreich Telekom GmbH" hielt einen sehr dynamischen und mitreissenden Vortrag zum Thema Innovation, zu Verhinderern, Bremser und Förderern bei Neuheiten wie Bitcoin und Blockchain. Und dass der Zyklus der Innovation immer mit Boom und Bust einhergehe, als einem kreativen Prozess der Zerstörung und Neuschaffung. Dieser sei notwendig und auf keine andere Weise realisierbar. Auch in der Wild-West-Zeit des Internet gab es eine Unmenge an neuen Geschäftsideen und Firmen, die allermeisten davon gingen Pleite. Die Überlebenden machten dann das große Geschäft viele Jahre später. Das wird bei den Cryptos wahrscheinlich nicht viel anders sein. Die allermeisten dürften - nach gewaltigem Auf und Ab - wieder sang- und klanglos von der Bildfläche verschwinden. Investments in diesem Bereich sind also sicherlich keine Witwen- und Waisen-Veranlagungen sondern primär für unternehmerisch geprägte Naturen, die um die Risiken des Geschäftslebens Bescheid wissen.

Die Energie AG arbeitet auch technisch intensiv mit dem Mining-Betrieb bitTex zusammen, da diese sich zu einem immer größeren Stromabnehmer entwickeln werden. In 2 Jahren soll bereits ca. die 10fache Menge an Stromverbrauch gegenüber jetzt geplant sein. Ein großer Teil davon soll Ökostrom sein. Diese Perspektiven lassen auch den größten Energieanbieter in O.Ö. nicht unberührt. Seit heute Montag können übrigens Kunden der Energie AG-Tochter "Umwelt Service GmbH" mit Bitcoins bezahlen.

Erstes ICO eines österreichischen Unternehmen im Oktober 2017

Der CEO von HEROSPERE (Video 50 Sek.), einem Anbieter von eSports-Dienstleistungen erklärte den anwesenden Zuschauern das enorme Wachstumspotenzial von eSports, insbesondere auch in Kombination mit Blockchain-Lösungen für diese Wettanbieter. Seine Firma vollzieht gerade einen ICO mit Herocoin, welche noch bis Mitte Oktober läuft und der erste ICO eines österreichischen Unternehmens überhaupt ist. Aktuell wurden bereits 1,5 Mio. € an Risikokaptial eingesammelt, was für österr. Crowdfunding-Verhältnisse viel, für den ICO-Bereich generell eher mittelprächtig ist. Bekanntestes ICO im eSports-Bereich ist jedoch Unikrn mit der Cryptowährung UnikoinGold, welches ebenfalls gerade in der letzten Phase des ICO steht.

Interessant auch das "Brutkasten"-Interview auf Facebook (Video ca. 30 min.) mit Cofounder von HEROsphere, wobei auch Cofounder Julian Hosp von TexX sowie die ICO-Steuer- und Rechtsexperten von KPMG bzw. Brandl & Talos zu Wort kommen.

Achtung: ICOs sind eine Art Crowdfunding für die ganz frühe Phase eines Unternehmenslebens (Startups). Hier liegen enorme Chancen und enorme Risiken ganz eng beieinander.  Wie heißt es so schön in der Branche: hier setzen Investoren nur jenes Kapital ein, welches sie auch ganz locker verlieren können. Statistisch schaffen es nur 1 von 10 Firmen sich auf Dauer durchsetzen = kein gutes Chancen-Risikoverhältnis.  Das heißt, das ist definitiv ein Markt für Profis bzw. nur für ganz kleine Einsätze geeignet.

Weltweite Regulierung beginnt anzulaufen - Die ICO-Situation ist jedoch insgesamt derzeit etwas schwierig, da der bislang größte ICO-Markt der Welt in China vor einigen Tagen von der Regierung geschlossen wurde und gleichzeitig auch alle Crypto-Tauschbörsen in China geschlossen wurden. Weltweit (Südkorea, Singapur, Japan, USA, ..) entdecken die Beamten in den jeweiligen Regulierungsbehörden hier gerade eine neue Spielwiese. Manches bedarf auch zu Recht einer Regulierung , weil sich bei neuen Technologien oft auch viele Glücksritter und Begtrüger tummeln. Aber wie es die Erfahrung lehrt wird garantiert wieder überreguliert werden, das ist einfach systemimmanent, weil die Spitzen-Beamten in den immer zahlreicheren Regulierungs-Behörden über sich kaum eine durchsetzungskräftige (politische) Kontrollbehörde haben und die zu Beginn positiven Effekte einer Regulierung sich einige Zeit später nach der x-ten Regulierungsrunde oft wieder ins Negative abdriften. Beispiel hiefür sind besonders die Banken, wo endlose Regulierungsattacken  schon deutlich negative Effekte nicht nur für das Bankengeschäft, sondern ganz besonders auch für Kreditnehmer und Anleger mit sich bringen.  Aber vlt. ist es ja diesmal anders.

Banken wollen  keine Bitcoin-Kunden - Als innovativ gesinnter Kunde sollte man bei manchen Banken in Österreich generell Vorsicht walten lassen, denn nicht viele sind hier wirklich fortschrittlich gesinnt. Manche Bankenhäuser aus der Provinz, so hört man, sollen mit ihren Geldwäscheabteilungen teilweise regelrecht Jagd auf Privatleute und Unternehmer mit irgendeiner Art Cryptowährungs-Bezug machen und diese bei entdeckten Kontenumsätzen sogar mit der Kündigung der Kontoverbindung drohen und/oder ihre Crypto-Geschäften an zentrale Behörden weiterleiten.
Warum machen die das? Weil diese Banken zu wissen glauben, dass hier überdurchschnittlich viel Potenzial für kriminelle Tätigkeiten (Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, etc.) gegeben ist. 
Hintergrund: Banken zählen ja insgesamt ganz klar zu den Verlierern der innovativen Blockchain-Technologien, weil fast alle Bankdienstleistungen künftig auch bzw. stark vermehrt von Nicht-Banken günstiger, schneller und transparenter erbracht werden können und das erzeugt mitunter Stress für die Chefetagen und auch für deren Beschäftigte. Deshalb sollte man von dieser Ecke aus realistischerweise mit einigem Gegenwind rechnen. Aber es gibt in Österreich natürlich auch zukunftsorientierte Banken, denn ansonsten könnten z.B. das Crypto-Mining in Oberösterreich oder anstehende ICOs ja gar nicht funktionieren und das Mega-Blockchain-Event in Linz hätte evtl. gar nicht stattfinden können. Auffallend war ja auch hier das Fehlen der Banken, während Beratungsunternehmen wie Raml & Partner sowie Ernst & Young anwesend waren.


Fazit

Insgesamt jedenfalls eine tolle Veranstaltung insbesondere für den interessierten Laien, der sich bisher kaum mit der Materie beschäftigt hat. Man konnte aber auch erahnen, dass die Enwicklung mit Blockchain und Cryptowährungen nicht nur positiv verlaufen muss. Insbesondere dann nicht, wenn die Möglichkeiten der Blockchain und der digitalen Währungen durch die unter Schuldendruck stehenden Regierungen und Notenbanken großteils vereinnahmt werden und als ein Mittel zur immer stärkeren Kontrolle und Überwachung der Bürger missbraucht werden. Auch jetzt  sind die allermeisten Cryptowährungen keineswegs anonym, Zahlungsströme können jederzeit von Spezialfirmen überwacht und ausgewertet werden.

Eines ging ganz klar aus den Vorträgen hervor: Die Entwicklung mit Cryptowährungen und Blockchain ist unumkehrbar. Diese wird trotz aller absehbaren Widerstände, Rückschläge und auch Verrücktheiten aller Beteiligten die Welt in vielen Bereichen ziemlich verändern. Viele Berufsbilder könnten verschwinden (die Mittelsmänner), neue Berufsbilder werden entstehen. Die Entwicklung ist locker mit jener des Internet vergleichbar, wo sich auch niemand im Geringsten vorstellen konnte, dass 20 Jahre später alle mit einem rechteckigen Alles-Wissen-Dings (=Smartphone) herumrennen würden, etc. Es ist Zeit. Sich damit in positiver Weise auseinderzusetzen.

 

 

Quelle: Verein ReSI.at (rw), erschienen am 2.10.2017
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