ReSI Regionales Informationssystem
 ANMELDUNG
 NACHRICHTEN

ReSI Startseite
Regionales
Vermischtes
Leute
Sport
Kino
Was ist los?
Wirtschaft

Umwelt

Meist Gelesen
Meist Kommentiert
Meist Bewertet

Alte und neue News
im Archiv suchen.

 SERVICES

Aktuelles Wetter
Tauschbasar
Stellenmarkt
Veranstaltungen
Bildungskalender
Livebilder

 VEREIN ReSI

Infos über ReSI

Meine News auf
ReSI


Werbung auf resi.at

  WICHTIGE LINKS

Wirtschaft
Gemeinden
Tourismus
Vereine
Kultur


Mediathek
Nachhaltigkeit

Mitfahrbörse
fahrgemeinsam.at

Regionales-Vermischtes | Überregional
Immer mehr Schmetterlinge sterben aus

Etwa die Haelfte der Wiesenschmetterlinge in Oberoesterreich ist akut vom Aussterben bedroht.


2.800 Schmetterlingsarten gibt es noch in Oberoesterreich
Foto: ORF
Etwa die Hälfte der Wiesenschmetterlinge in Oberösterreich ist akut vom Aussterben bedroht. Eine Hauptursache ist laut einem Experten die intensive Landnutzung durch die industrielle Landwirtschaft.
 
70 Prozent der Tagfalter und die Hälfte aller Nachtfalter seien gefährdet. Dieses düstere Zukunftsbild zeichnet Schmetterlingsforscher Peter Huemer: „Es ist sicher die Hälfte der Wiesenschmetterlinge akut gefährdet. Zum Teil sieht es noch dramatischer aus.“ In anderen Bundesländern sehe der Verlust ähnlich aus, so der Schmetterlingsforscher.
 
Von Landwirtschaft bedroht
Dies sei eine gefährliche Entwicklung, denn die Schmetterlinge stehen stellvertretend für alle Insekten und die sind wiederum relevant als Nahrung für Vögel oder Fledermäuse.

Foto: ORF - Etwa die Hälfte der Schmetterlinge sei vom Aussterben bedroht

Zunehmende Verbauung der Lebensräume
Eine Hauptursache für die Bedrohung der Schmetterlinge, sei die zunehmende Verbauung ihrer Lebensräume durch Infrastruktur. Problematisch sei aber auch die intensive Landnutzung durch die industrielle Landwirtschaft, etwa der Einsatz von Pestiziden, so Huemer: „Es gibt kaum mehr Blühstreifen, und vor allem werden auch ehemals nicht gedüngte Flächen jetzt verstärkt gedüngt.“

Mehr Blühstreifen gefordert
An diesem Punkt setzt auch Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) an und fordert wieder mehr Blühstreifen auf Feldern. Zugleich fordert er, dass die Förderprogramme für die Landwirtschaft den Artenschutz künftig beinhalten sollen.
Auch wenn wissenschaftlich fundierte Daten fehlen, regionale Studien belegen, dass Oberösterreich derzeit mit gut 2.800 Arten noch relativ gut aufgestellt ist. Allein im Nationalpark Kalkalpen konnten mehr als 1.500 Schmetterlingsarten nachgewiesen werden. Er zählt damit zu den Schmetterlingsparadiesen in Österreich. Der Unabhängige Bauernverband unterstützt die Forderung, Blumenwiesen stärker zu erhalten.

Experten-Tipp: Für möglichst viel Lebensraum für Schmetterlinge im eigenen Garten, wird empfohlen:
  • Nicht die ganze Wiese mähen
  • Einheimische Büsche, Blumen und Sträucher setzen
  • Auf künstliche Beleuchtung verzichten

 

 

Quelle: ORF, erschienen am 25.10.2017
Der Artikel wurde 307 mal gelesen   

Artikel bewerten: Artikel mit 1 Stern(en) bewerten (sehr schlecht)Artikel mit 2 Stern(en) bewerten (eher schlecht)Artikel mit 3 Stern(en) bewerten (durchschnittlich)Artikel mit 4 Stern(en) bewerten (gut)Artikel mit 5 Stern(en) bewerten (sehr gut)
Es wurde eine Bewertung abgegeben. Bewertung: 3.0

Derzeit kein Kommentar zu “Immer mehr Schmetterlinge sterben aus”

Kommentieren nur für angemeldete ReSI-Benutzer möglich. Bitte zuerst hier einloggen:
Benutzername:
Passwort:
auf diesem Computer angemeldet bleiben
Sie sind noch nicht bei ReSI als Benutzer registriert? Dann geht's hier zur blitzschnellen Anmeldung: Blitz-Registrierung
Mit dieser Registrierung sind auch anonyme Kommentare am ReSI möglich.

SCHLAGZEILEN

 

© Regionales Informationssystem www.resi.at, ZVR-Zahl: 555296147