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Regionales-Leute | Überregional
Betrueger am Telefon. Die Polizei warnt!

20.000 Euro aermer ist eine 90jaehrige Pensionisten aus dem Bezirk Steyr-Land weil sie auf einen hinterhaeltigen Betrueger hereingefallen ist.

Der Gauner gab sich am Telefon als Polizist aus und behauptete, dass Personen einer kriminellen Bande festgenommen wurden. Einige Mittäter wären aber noch auf der Flucht. Bei den bereits festgenommen wären Hinweise gefunden worden, dass sie nächstes Opfer werde. Der falsche Polizist log der Frau vor, dass er sie und ihr Vermögen vor den Tätern schützen wolle. Deshalb forderte er die Frau auf, ihre gesamten Ersparnisse von der Bank abzuheben, weil das Geld dort auch nicht mehr sicher sei. Gegen Abend stand dann der vermeintliche Polizist vor der Tür der Pensionistin und „beschlagnahmte“ das Geld der Frau.

Der Betrüger erklärte der 90jährigen, dass es sich bei dem Geld um Falschgeld handeln würde und er es deshalb beschlagnahmen müsse. Der falsche Polizist stellte der Frau eine Quittung aus und versprach nach zwei Stunden wieder zu kommen.

Da aber der Mann nicht mehr zurück kam, schöpfte die Pensionistin Verdacht und verständigte die Polizei. Schnell wurde klar, dass ihr Erspartes von einem dreisten Betrüger gestohlen wurde.

So können Sie sich schützen:
Der Leiter der Kriminalprävention beim Landeskriminalamt OÖ, ChefInsp Wöss Adolf rät: „Reagieren sie vorsichtig und misstrauisch wenn Sie ein Unbekannter am Telefon in ein Gespräch verwickeln möchte bzw. von Ihnen Geld, Wertsachen oder andere persönliche Daten verlangt. Am besten Sie lassen sich erst gar nicht auf ein Gespräch ein und legen auf. Sobald Sie sich auf ein Gespräch einlassen, gewinnen die sehr gut geschulten und trainierten Betrüger die Oberhand“.

„Lassen Sie sich auch auf keinen Fall von mitgeschickten Telefonnummern täuschen. Die Betrügerbanden nützen spezielle Programme, sodass am Telefondisplay der Opfer die Nummer derPolizei aufscheint. Damit wollen die  Gauner ihre Glaubwürdigkeit erhöhen, dass der Anruf tatsächlich von der Polizei kommt. Die Polizei würde aber nie vom Polizeinotruf 133 anrufen geschweige denn, Geld oder Wertsachen verlangen“, sagt ChefInsp Wöss.

Weitere Sicherheitstipps:
• Geben Sie nie am Telefon Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen bekannt
• Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen
• Lassen Sie sich am Telefon nicht verunsichern bzw. unter Druck setzen
• Lassen Sie sich nicht durch vermeintliche Notrufnummern auf Ihrem Telefondisplay    täuschen
• Im Zweifelsfall rufen Sie die Polizei oder gehen Sie zur nächsten Polizeidienststelle
• Teilen Sie verdächtige Wahrnehmungen unbedingt der Polizei mit

Weitere Tipps und Informationen erhalten Sie unter http://bundeskriminalamt.at/202/start.aspx
bei Ihrer nächsten Polizeidienststelle oder
bei der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes OÖ unter 059 133 403750.

 

Quelle: Bundeskriminalamt, erschienen am 11.3.2018
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